Kriegerin

Kriegerin

Drama - Deutschland 2011Marisa (Alina Levshin) ist Anfang 20, Neonazi und rast durch ihre Welt wie ein offenes Rasiermesser. Sie ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld daran gibt, dass ihr Freund Sandro (Gerdy Zint) im Knast sitzt und dass alles um sie herum den Bach runter geht: Ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt.

Dieser Sommer hält noch mehr Ärger für Marisa parat: Die bürgerliche Svenja (Jella Haase), 15, drängt in Marisas Clique, und der afghanische Flüchtling Rasul (Sayed Ahmad Wasil Mrowat), 14, sucht sich ausgerechnet ihren Badesee zum Schwimmen aus. Als die Welten der Drei aufeinander prallen, setzt sich eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihr Leben auf den Kopf stellt.

Regisseur und Drehbuchautor David Wnendt recherchierte viele Jahre über das brisante Thema Rechtsextremismus in der heutigen Jugend, um einen Film zu schaffen, der das Milieu und seine Charaktere realistisch darstellt. Der Film klärt auf, ohne vordergründig pädagogisch zu sein. Er vermeidet die gängigen Klischees von Bomberjacken und Springerstiefeln. KRIEGERIN ermöglicht ein wirkliches Verstehen, ohne die Taten der Figuren zu entschuldigen.


Text & Foto: Ascot Elite

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Bisherige Kommentare:

Mathias Paselk (19.01.2012, 23:06 Uhr)
Dieser Film wirbt für Demokratie wie Zahnpastawerbung. Er zeigt ein desaströses, aggressives Milieu so übel wie Zahnfäule und zwingt den Kinobesucher penetrant sich dieser Fäulnis auszuliefern. Dass man sich letztendlich angewidert abwenden muss ist klar kalkuliert. So hätte man den Film lieber in Schwarz Weiß drehen sollen! Banales Pädagogenkino!
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Kriegerin
Regie:
David Wnendt
Darsteller:
Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat, Gerdy Zint, Lukas Steltner, Uwe Preuss, Winnie Böwe, Rosa Enskat
Länge:
103 Minuten
FSK:
ab 12 Jahre
Filmstart:
19.01.2012
Wertung:
Bisher keine Wertung
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